Die Atemschutzwerkstatt

 Ein Synonym der Feuerwehrleute: Die Atemschutzgeräteträger


 

Wer kennt ihn nicht, den Feuerwehrmann mit Atemschutzmaske und Druckluftflaschen auf dem Rücken bei einem Löschangriff? Dieses Bild ist wohl eines der verbreitetsten Synonyme von Feuerwehrleuten. Und sicherlich ist das auch so, neben dem Löschwasser muss natürlich saubere Atemluft zur Brandbekämpfung und Personenrettung in Gänze zur Verfügung stehen. Bei den Luftflaschen und den Schutzmasken ist eine monatliche Überprüfung und gegebenenfalls eine Wartung erforderlich. Verbrauchte Flaschen müssen schnellst möglich wieder neu befüllt werden. Ebenfalls gehören die Chemie- und Hitzeschutzanzüge in die Hände des Atemschutzwartes Wulf Spanger und dessen Stellvertreter Maik Becker. Eine der wichtigsten Aufgaben im Bereich Atemschutz ist jedoch die Überwachung der Personen und Geräte im Einsatzfall. Jeder Atemschutzgeräteträger ist mit seinen persönlichen Daten in einem Nummernsystem erfasst. Diese Nummern sind auf den Schutzhelmen zu sehen, ebenfalls befinden sich an den Helmen Karten, die Auskunft über die Einhaltung der erforderlichen Überprüfungen geben. Unter „schwerem Atemschutz“, so die korrekte Bezeichnung, darf maximal 30 bis 40 Minuten gearbeitet werden. In der Ortswehr Schöppenstedt sind 30 einsatzbereite Geräteträger, die neben einer ärztlichen Untersuchung auch einmal jährlich zur Leistungsüberprüfung in die Feuerwehr-Technische-Zentrale Schladen müssen. Dieses zu überprüfen und gewissenhaft zu dokumentieren, liegt in den Händen der Atemschutzgerätewarte.










Maik Becker und Wulf Spanger
 
 
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