Ortskommando

Unter der Führung des derzeitigen Ortsbrandmeisters Jürgen Frohme tagt das Kommando der Ortsfeuerwehr Schöppenstedt im Regelfall vier bis fünf Mal pro Jahr. Bei diesen Sitzungen werden alle relevanten Angelegenheiten der Wehr besprochen und beschlossen. Der Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter werden alle sechs Jahre von der Mitgliederversammlung neu gewählt. Stimmberechtigt sind ausschließlich die aktiven Mitglieder. Die anderen Funktionsträger haben eine Amtszeit von drei Jahren.

Dem Kommando gehören des Weiteren an:

  • Ortsbrandmeister
  • Stellvertrender Ortsbrandmeister
  • Kassenverwalter
  • Schriftführer
  • Zugführer
  • Gruppenführer aller der Wehr zugehörigen Gruppen
  • Gerätewart
  • Atemschutzgerätewart
  • Funkwartin
  • Leiter Presse- und Informations-Team
  • Jugendfeuerwehrwart
  • Spielmannszugsleiter
  • 3 Beisitzer

Die Kommandomitglieder sind im Button „Die Wehr stellt sich vor“ (Untermenüpunkt „Funktionsträger“) zu sehen. Die Aufgaben dieser Personen sind in den verschiedenen Buttons beschrieben.

An dieser Stelle aber die Aufgaben und Verantwortungen des Ortsbrandmeisters und des Stellvertreters

Nach einer Wahl zum Ortsbrandmeister (OBM) muss dieser, sofern noch nicht vorhanden, mindestens eine Zugführerausbildung vorweisen können. Liegt diese Ausbildung nicht vor, so hat der neu gewählte OBM zwei Jahre Zeit die entsprechenden Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule nachzuholen, bis dato ist er kommissarisch im Amt. Der OBM wird nach seiner Wahl vom Samtgemeinderat bestätigt und zum Ehrenbeamten der Samtgemeinde ernannt. Im Feuerwehrdienstausweis steht daher:

„Er ist als Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Schöppenstedt
berechtigt in Angelegenheiten des Feuerschutzes polizeiliche Aufgaben
wahrzunehmen. Alle Dienststellen werden ersucht ihn ungehindert
passieren zu lassen und ihm nötigenfalls Schutz und Hilfe zu gewähren.“

Über dem Ortsbrandmeister steht als oberste Verwaltungsinstanz bei uns der/die Samtgemeindebürgermeister/rin, derzeit Ruth Naumann.

Der OBM trägt für alle organisatorischen und ausbilderischen Entscheidungen aus dem Kommando die Hauptverantwortung. Im Einsatzfalle übernimmt er beim größten Teil der Einsätze die Einsatzleitung und ist somit für die Abläufe im Einsatzgeschehen verantwortlich. Mitunter, je nach Art des Einsatzes, ist die Polizei im Einsatzverlauf der Feuerwehr unterstellt. Einmal pro Woche meldet der OBM sich beim Ordnungsamtsleiter zu Besprechungen und zur Inempfangnahme der über die Samtgemeinde eingegangenen Post. Dieser, wie auch jeglicher andere Schriftverkehr muss gesichtet, bewertet und gegebenenfalls an die entsprechenden Personen (Funktionsträger) weitergeleitet werden. Als OBM nimmt man unter anderem auch an Ortsterminen, wie Brandschauen, Inbetriebnahme und Änderungen von Brandmeldeanlagen oder Verkehrsschauen teil. Die Vertretung nach außen, das heißt die Teilnahme an Gemeindekommandositzungen, am Beugestierungsausschuss (hier erfolgen des Öfteren auch Ortstermine), bei Verwaltungssitzungen und bei den jährlichen Sitzungen des Kreisfeuerwehrverbandes, sowie den Gemeindewertungsrichtersitzungen, obliegt dem OBM. Des Weiteren wird der OBM als Wertungsrichter eingesetzt und organisiert die Durchführung der Gemeinde- und Kreiswettkämpfe. Last but not least ist er aber auch Ansprechpartner für die „Sorgen und Nöte“, Anregungen und Anfragen aus den Reihen der 70 aktiven Feuerwehrleute. Natürlich ist er auch der erste Ansprechpartner für die Jugendfeuerwehr, die Musikgruppen und die Altersgruppe, oftmals aber auch für die Fördernden und Sponsoren. Der stellvertretende OBM hat die Aufgabe, den OBM in Absprache bei Abwesenheit zu vertreten und in diesem Fall auch die Verantwortung zu übernehmen. Ortsbrandmeister und Stellvertreter arbeiten „Hand in Hand“ und sollten sich bestenfalls „blind“ verstehen und vertrauen, denn die Verantwortung in einer Schwerpunktfeuerwehr ist immens. Zur Erläuterung, eine Schwerpunktfeuerwehr ist die größte Form innerhalb des freiwilligen Brandschutzes. In der Samtgemeinde Schöppenstedt existieren noch zwei Stützpunktwehren (Groß Dahlum und Winnigstedt), alle anderen Dörfer halten Ortswehren mit Grundausstattung vor.




Das Ortskommando, Aufnahme vom 01. Juni 2008

 
 
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