Acht Einsatzfahrzeuge stehen der Schwerpunktfeuerwehr Schöppenstedt zur Verfügung, wobei das älteste Fahrzeug bereits mit 30 Jahren im Dienst ist - das Neuste seit 2005. Die Detaildaten und die technische Beladung sind in den Buttons der einzelnen Fahrzeuge zu finden.




Allgemeine Gerätschaftsbeschreibungen
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Dieser Hochdrucklüfter befindet sich auf dem Tanklöschfahrzeug. Bei Zimmerbränden mit starker Rauchentwicklung kann ein verqualmter Raum frei geblasen werden. Belüftungsgeräte sind auch auf der Drehleiter und Löschgruppenfahrzeug 16/12.





Zum Abdichten von Gullis/Abflüssen wird das so genannte Gulliei eingesetzt. Hiermit wird verhindert, dass umweltgefährdende Flüssigkeiten oder verschmutztes Löschwasser in die Kanalisation gelangen.




Bei Einsätzen nach Unwetter werden Kettensägen zur Gefahrenabwehr eingesetzt. Bäume und schwere Äste oder z. B. durch Unfälle entstehende Baumschäden stellen oftmals eine große Gefahr für Personen und Material dar. Die Feuerwehr beseitigt bei solcher Art Einsätze lediglich die Gefahr. Zu Nacharbeiten, wie Abtransport oder Zerkleinerung, müssen entsprechende Fachfirmen beauftragt werden. In der Feuerwehr sind sechs Sägen vorhanden, zwei davon sind Elektrosägen.





Der Rettungssatz besteht aus einem Hydraulikaggregat, einem Rettungsspreizer und einer Rettungsschere. Insbesondere bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen wird dieser Rettungssatz benötigt. Mit dem Spreizer können Deformierungen rückverformt oder Türen aufgebrochen werden. Die Schere ist hauptsächlich zum Durchtrennen von Holmen. Rettungssatz auf Löschgruppenfahrzeug 16/12




Rettungssatz auf Rüstwagen 1




Pkws, die nach einem Unfall stark deformiert und Fußräume unfallbedingt stark verengt wurden, müssen bei Bedarf rückverformt werden. Diese Zylinder können bei dieser Art von Hilfeleistungen eingesetzt werden.




Der Sprungretter dient als "letzte" Möglichkeit” zur Menschenrettung aus brennenden Gebäuden oder zur Sicherung absturzgefährdeter Personen bis zum 3. Obergeschoss. Er besteht aus einem Schlauchgerüst, das mit Hilfe einer Pressluftflasche innerhalb von ca. 30 Sekunden einsatzbereit gemacht wird. Beim Aufstellen des Sprungretters wird der Innenraum mit Umgebungsluft gefüllt, welche beim Aufprall durch Öffnungen an den Seiten entweicht und so den Aufprall dämpft. Der Sprungretter kann von zwei Personen bedient werden. Im Vergleich dazu, werden beim Einsatz des Sprungtuchs 16 Personen als Haltemannschaft benötigt.





Das gezeigte Stromaggregat ist auf der Drehleiter. Stromaggregate benötigen wir für Beleuchtungen und Elektrogeräte aller Art wie z. B. Hochdrucklüfter. Stromaggregate sind auch auf dem Rüstwagen 1, Löschgruppenfahrzeug 16/12, Tanklöschfahrzeug und Einsatzleitwagen. Das Gerät auf der Drehleiter kann auch aus dem Leiterkorb bedient werden.

 
 
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